Das Modell der Regelklassen

Schulformen, Schulmodelle und Schulversuche

Stundenplan:    erste Klasse 24,5 Stunden

                              zweite – fünfte Klasse: 26,5 Stunden + 1 Stunde Wahlbereich + 1

                              Stunde Hausaufgabenhilfe

In der Regelklasse findet der Unterricht von Montag bis Freitag von 7.45 Uhr bis 12.30 Uhr statt.

Einmal (1. Klassen am Dienstag) bzw. zweimal (2. – 5. Klassen) in der Woche, und zwar am Dienstag und Donnerstag findet der Unterricht am Nachmittag von 14.00 – 16.00 Uhr statt.

Am Montagnachmittagvon 14.00 – 15.00 Uhr gibt es das Wahlfach, das die Schüler und Schülerinnen fakultativ besuchen können.

Am Mittwochnachmittag wird für die 2.+3. Klassen von 14.00 – 15.00 Uhr und für die 4.+5. Klassen von 15.00 – 16.00 Uhr die Hausaufgabenhilfe angeboten, die sich vor allem an jene Schülerinnen und Schüler richtet, die Schwierigkeiten in der selbstständigen Erarbeitung und Ausführung derselben haben.

An Tagen mit Nachmittagsunterricht können die Eltern entscheiden, ob sie Ihr Kind zur Mittagszeit in die Mensa schicken möchten oder es um 12.30 Uhr abholen, um es um 14.00 Uhr wieder in die Schule zu bringen. Jene Kinder, welche den Mensadienst beanspruchen, werden von einer Lehrkraft, welche sich dann auch mit den Schülern in den Pausenhof begibt, begleitet.

Arbeitstätige Eltern können für einen täglichen Mensabesuch (außer Freitag) und um eine Beaufsichtigung bis 14.00 Uhr ansuchen. Sie müssen dem Gesuch eine Bestätigung des Arbeitsgebers und einen Arbeitsstundenplan beilegen.

Lernarrangements:

In der Regelklasse werden verschiedene Lernformen eingesetzt, um möglichst auf alle Kinder einzugehen und ihre Fähigkeiten und Begabungen zu fördern.

Die Lehrpersonen arbeiten in Teams intensiv zusammen und tauschen sich regelmäßig aus. Durch eine effektive Zusammenarbeit kann:

  • der Unterricht fächerübergreifend geplant werden,
  • durch verschiedene Differenzierungsmaßnahmen eine gezielte Förderung der einzelnen Schülerinnen und Schüler (Teamstunden) durchgeführt werden,
  • durch die Bildung von „Tandems“ die Klassengröße halbiert werden (Teamstunden) und die pädagogische Betreuung lernschwacher Schüler und Schülerinnen effizienter werden, da sie abgestimmt ist
  • können lernstarke Schülerinnen und Schüler gefördert werden.

Der Wahlpflichtbereich bietet jeder Klasse die Möglichkeit, Schwerpunkte zu setzen und auf die spezielle Situation der Klasse einzugehen.

Der Wahlbereich dient vor allem der Interessenförderung der Schülerschaft.Regelmäßige Hausaufgaben unterstützen den Lernprozess, da wichtiger Unterrichtsstoff wiederholt und gefestigt wird.

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Brückenklassenprojekt:

Seit dem Schuljahr 2017/18 werden die Schülerinnen und Schüler in den ersten zwei Grundschuljahren sprachlich besonders gefördert, um den Schuleintritt zu erleichtern und bestmöglich zu gestalten. Dafür wurde das Brückenklassenprojekt ausgearbeitet.

In der Klasse gibt es eine Stammgruppe und eine Fördergruppe. Die Stammgruppe besteht aus Kindern mit gefestigten Deutschkenntnissen. Die Fördergruppe weist geringe Deutschkenntnisse auf. Normalerweise bekommt eine Regelklasse ein Kontingent von 1,5 Lehrpersonen. In den Brückenklassen wird es auf 1,75 - 2 Lehrpersonen aufgestockt. Die Klasse wird in den Fächern Deutsch und Mathematik regelmäßig aufgeteilt, um eine optimale Sprachförderung beider Gruppen zu erzielen. Es ist vorgesehen, dass Schülerinnen und Schüler der Fördergruppe in die Stammklasse wechseln können, sofern die sprachlichen Voraussetzungen dafür gegeben sind.